Fähre über die Saale
Fähre über die Saale

Fahrt in den Norden

Vorab gleich unser erster Tipp, nicht nur die verstauten Autobahnen frequentieren, es geht auch auf den Bundesstraßen zügig voran. Wir sind ein Stück der Saale entlang, durch kleine verträumte Dörfer und wunderschöne Alleen, anstatt einer Brücke nehmen wir immer gerne eine kleine romantische Fähre.

 

Wie bei jeder Reise schildern wir unsere Eindrücke, diese sind Momentaufnahmen und subjektiv. Wir wollen keine Personen oder Landstriche diskreditieren, dennoch sind Kritiken manchmal notwendig und angebracht.

 

Rathaus Lüneburg
Rathaus Lüneburg

Lüneburg

Wir fahren kurzentschlossen um ca. 19 Uhr von Salzburg ab. Die Fahrt nach Lüneburg verläuft teilweise auf der Autobahn oder Bundesstraßen, dabei übernachten wir  auf einem  neuen Stellplatz am Braunweiher bei Manching. Tags darauf um ca. 16 Uhr kommen wir in Lüneburg am Stellplatz an. Am nächsten Morgen um 10 Uhr treffen wir uns mit unseren Freunden aus Buxtehude und hatten natürlich viel zu beschnacken und besichtigen anschließend die Altstadt. Die Lüneburger Altstadt, insbesondere die alten prunkvollen Handelshäuser, sind bestens erhalten. Der beschauliche alte Stadtkern bietet einen bunten Mix aus Boutiquen, Kaufhäusern kleinen Läden und natürlich eine besonders ausgeprägte Gastronomie. Empfehlenswert ist das  „Mälzer“ freundliche Bedienung und eine hervorragende regionale Küche, sowie ein ausgewogenes Leistungsverhältnis zeichnen dieses landestypische Lokal aus.

Krabben Ausspeisung
Krabben Ausspeisung

Wremen

Am nächsten Morgen gab es beim ausgiebigen Frühstücksbrunch noch viel über die Wohnmobiltechnik zu diskutieren und gegen 11 Uhr geht es bei traumhaften Wetter weiter nach Wremen an der Nordsee. Hier gibt´s Kutterkrabben-Brötchen, wahrscheinlich die Besten, darum machen wir immer gerne diesen kleinen Umweg an die Nordsee. Das Wetter ist ausgezeichnet, so steht einer Wattwanderung nichts entgegen.

 

Cuxhaven

Gegen Abend geht´s weiter nach Cuxhaven, wir steuern wieder den Stellplatz bei der Seeschleuse an. Der Platz wurde vom Lokal Seeteufel neu übernommen. Der Topplatz mit exzellenter Sicht auf beide Schleusen ist frei, könnte nicht besser sein! Wir bleiben 4 Nächte, da wir das Hafenfest noch angucken wollten. Die Innenstadt von Cuxhaven ist in 10min mit dem Rad auf Radwegen zu erreichen. Die Stadtrunde ist immer wieder ein Erlebnis. Wir reservieren im Fischrestaurant „Hus op'n Diek“. Leider müssen wir von diesem ehemals bestem Lokal abraten, schon bei der Reservierung war das Chaos zu spüren. Personalmangel, unqualifizierte Angestellte, die Gründe für das Durcheinander sind uns nicht bekannt. Als wir eintrafen war der reservierte Platz im Ankerzimmer nicht verfügbar, die Bedienung war ausgesprochen unfreundlich und der zugewiesene Platz in einer finsteren Ecke war eine Zumutung. Das Gebot der Stunde sagt und „ hier lassen wir keinen Euro da, und machten uns vom Acker“. Tipp, es gibt genug gute Fischrestaurants in Cuxhaven und ein paar Meter weiter lacht uns schon ein nettes Fischlokal mit Blick auf die City Marina Cuxhaven an.

„Alles Erdbeere“ bei Karls Erlebnis-Dorf in Warnsdorf an der Ostsee

Bedauerlich, es gibt keinen Direktsaft mehr, leider nur Nektar, dafür gute Erdbeermarmelade und allerlei Produkte um die rote Frucht. Die Marmelade können wir nicht besser machen. Leider wird auch viel Souvenir-Ramsch aus Fernost angeboten.

Lübecker Tor
Lübecker Tor

Hansestadt Lübeck

Eine ansprechende Stadt mit viel Flair und genügend Stellplätze direkt am Fluss. Die ausgewogene Mischung an Geschäften und Gastronomie bereichert die Altstadt. Das Stadtzentrum ist rund um das Rathaus angelegt. Die guterhaltene historische Altstadt ist sehenswert. Wer Marzipan zu seinen Leckereien zählt ist hier buchstäblich in einem Marzipan-Paradies.  Empfehlenswert ist der Niedecker-Marzipan, oder man kauft direkt beim Marzipan-Kontor am Fluss. Die Qualität des weltbekannten Lübecker-Marzipan ist besonders gut.

Hansestadt Wismar

Historische Altstadt mit zahlreichen interessanten Bauten größtenteils aus dem 15. Jahrhundert. Wismar war sehr früh Mitglied der Hanse und erblühte im Spätmittelalter auf. 2002 wurde die Altstadt von Wismar in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Die Altstadt ist vom Stellplatz aus bequem in 15min erreichbar. Der Weg führt am Hafen entlang, unser Tipp, unbedingt die frischen Fischbrötchen vom Schiff kosten. Der ruhige Stellplatz ist Top, der Betreiber sehr zuvorkommend, sehr empfehlenswert!

Dagrun

Der großzügige Stellplatz am Klostersee ist ruhig, kostenlos, hat aber keinen Service. Die Stadt selbst bietet wenig, die Gegend wirkt dafür außerordentlich entschleunigend.

 

Auf dem Weg in die 1000 Seenplatte - Neubrandenburg

Der einzige Stellplatz von Neubrandenburg liegt ca. 2,5 km außerhalb der Altstadt direkt an der Marina. Wir fahren mit unseren Rädern in die Altstadt, empfehlenswert ist eine Rundfahrt direkt entlang der gut erhaltenen, historischen Altstadtbefestigung. Es gibt ein sehr gut ausgebautes Radwegenetz, unser Tipp, erkundet mit dem Rad die Stadtmauer, ansprechende Lokale und alte Häuser sind dabei zu anzutreffen.  Der Kern der Stadt wurde überwiegend im Krieg zerstört und im typischen DDR Baustil wieder aufgebaut, ein dominantes Hochhaus im Zentrum bestätigt dieses Zeitalter. Wir spazieren durch die quirlige Stadt und spüren buchstäblich immer noch die Atmosphäre der ehemaligen DDR.

 

Waren Müritz

Entzückende Altstadt, jedoch von Touristen völlig überlaufen. Wir finden keine Möglichkeit mit dem Wohnmobil zu übernachten. Zwei Stellplätze, alle völlig überfüllt, darüber hinaus der extrem unfreundliche Platzbetreiber deutete an, es sind nur Ossi-Kennzeichen willkommen. Außerdem Parkgebühren, welche Salzburg und die Münchner Innenstadt toppen. Wir besichtigen die Stadt, bleiben auf eine Kaffeelänge und machen uns vom Acker. Selbst in der Touristeninformation gibt man uns eindeutig zu verstehen „für Wohnmobilisten haben wir nicht viel übrig“. Unser Tipp, setzt euch eine Kapitänsmütze auf und versucht euer Glück.

Neustrelitz

Zwei Stellplätze, davon einer randvoll - soll vorkommen im August. Der Stellplatz am Sporthafen hätte noch genügend Plätze frei. Ein nicht nur unfreundlicher, sondern buchstäblich feindseliger Hafenmeister, welcher kaum der deutschen Sprache mächtig war, gab uns den letzten Rest, wir zogen weiter.

Wir übernachten vorzüglich auf einem nahegelegenen Parkplatz, zusammen mit 4 weiteren Womos und fahren am nächsten Morgen direkt nach Hoppegarten bei Berlin. Unser Bedarf an „Neustrelitz - Urlaubsvergnügen“ ist vorerst gedeckt.

 

Resümee:

Die Mecklenburgische Seenplatte ist ein außergewöhnlich schöner Landstrich, aber das war es schon…… gegenüber Wohnmobilisten waltet vielerorts eine spürbare Feindseligkeit, insbesondere in den Ortschaften Waren und Neustrelitz. Wir können diese Ortschaften nicht weiterempfehlen. Da wie dort treffen wir immer wieder auf hektische, unfreundliche Personen. Die Schatten der Vergangenheit sind dann und wann immer noch spürbar…..wenn auch nur als Atmosphäre….

 

Ziegeleipark Mildenberg

Auf der Fahrt nach Hoppegarten befindet sich der Ziegeleipark Mildenberg. Das Zehdenicker Ziegeleirevier  ist das größte Europas und der Besuch lohnt sich. Beeindruckende Ausstellungen im Ziegeleipark in den original erhaltenen Gebäuden und Werkshallen erzählen die Geschichte von den Gründerzeiten der 1890er Jahre bis zur Schließung des letzten Werks im Jahr 1990. Vor dem Gelände ist ein großzügiger Parkplatz welcher sich vermutlich auch zur Übernachtung eignet.

Bei der Weiterfahrt kommen wir durch Zehdenick. Die Havelstadt hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung erlebt. Ursprünglich ein idyllisches Fischerstädtchen am Havelufer und schon zu diesen Zeiten überquerte eine Furth die Havel. Heute ist eine zweiteilige Hebebrücke über die Havel.  

 

Berlin-Hoppegarten

Abwechslungsreicher Einkaufsbummel im größten Camp David Laden, der Clinton-Europa-Zentrale von Camp David und Soccx , auf über 800m² ist die Auswahl entsprechend reichhaltig. Schnäppchen über Schnäppchen und die allerbeste Lasagne gibt es im Camp David-Restaurant.

Museumspark Rüdersdorf

Der gigantische Museumspark Rüdersdorf ist ein großes Freilicht-Industriemuseum in Rüdersdorf bei Berlin und ist auf alle Fälle einen Besuch wert. Das Museum dokumentiert die Gewinnung und Verarbeitung von Kalkstein aus den Rüdersdorfer Kalkbergen. Der Museumspark umfasst heute eine Fläche von über 17 ha und ermöglicht interessante Einblicke in die bewegte Industriegeschichte dieser Gegend. Ein kostenloser Stellplatz vor dem Gelände bietet eine Übernachtungsmöglichkeit für 24 Std, wir bleiben 2 Nächte. Apropos Eintrittspreise, zwischen € 3.- und € 8.- bewegen sich diese, Österreich ist hier nicht so preiswert,  unter € 12.- kenne ich kein Museum dieser vergleichbaren Größe.

 Spreewald...

Slepzig

Die Ortschaft Slepzig besticht durch eine Privat-Brauerei, alles was das Biertrinkerherz begehrt gib es hier, sowie einen kleinen Kahnhafen und ein Bauernmuseum. Ansprechende kleine Ortschaft mit idyllischem Ankerplatz. Tages-Parkmöglichkeiten im Ort auch für Womos, eine anziehende Whisky Destillerie mit Verkostung liegt mitten am Platz, leider kein Übernachtungsplatz im Ort.

 

Lübben, kostenlose Übernachtung am Stellplatz, Weiterfahrt am frühen Morgen nach Lübbenau.

 

Typische Spreewald-Kähne
Typische Spreewald-Kähne

Lübbenau, Lehde

Der wahrscheinlich beste Ausgangspunkt für Kahnfahrten in den Spreewald. Zwei Häfen bieten eine beträchtliche Auswahl an unterschiedlichen Kahnfahrten. Als Einstieg machen wir eine 3 Std Fahrt nach Lehde. Morgen ist eine 6-stündige Schleusenfahrt mit kulinarischem Zwischenstopp am Programm. Während der Kahnfahrten treffen wir immer wieder auf Drehorte des bekannten Spreewald-Krimis. Natürlich darf die Stadtbesichtigung mit dem Museum nicht fehlen. Gurken und Gurkenprodukte (Gurkenradler) in allen Varianten, Senf, Meerrettich Produkte, Leinöl, und eine hervorragende regionale Küche erwartet uns am großen Hafen. Unser Geheimtipp insbesondere  für Bierliebhaber, in der Brauhausgasse befindet sich das Babbenberger Bräu. Diese Bierspezialitäten in dem urigen Ambiente sind der wahre Hochgenuss der Bierkultur. Das besondere Gebräu ist nicht konserviert und daher nur maximal 4 Wochen im Kühlschrank lagerfähig.  Es gibt keinen 0,5 Liter Flaschenverkauf nur 1 Liter Flaschen werden um € 5,50.- angeboten. Beim Babbenberger Brauhaus ist ein hübscher Biergarten, das Bier ist besonders süffig, sicher ist, niemand wird durstig diesen einladenden Platz verlassen. https://www.babben-bier.de/aktuelles/

Von Lübbenau geht ein gutes Radwegenetz in den Spreewald. Am 3.Tag geht´s anstatt mit dem Kahn, mit unseren Rädern los. Entlang der Hauptspree lässt es sich autofrei nach Leipe, Lehde und Burg Spreewald fahren. Für diese Radtour empfehlen wir einen Tag einzuplanen, wir treffen immer wieder gute Wirtschaften an und außerdem gibt es zahlreiche Besichtigungsmöglichkeiten, darüber hinaus ein ansehnliches Bauernmuseum in Lehde. Nicht vergessen, Gurken einkaufen, es gibt zwei alteingesessene Gurkenerzeuger in Lübbenau, beide sind empfehlenswert. Wer sparen möchte kauft die frischen Produkte nicht am Hafen sondern direkt in der Fabrik im Ort. Die Preise der Kahnfahrten liegen ca. zwischen € 15.- und € 25.- pro Nase je nach Dauer der Fahrt. Es werden sogenannte Themenfahrten wie beispielsweise die Spreewald-Krimifahrt angeboten. Wer den Spreewaldkrimi sorgfältig verfolgt, erkennt jede Menge Originalschauplätze in Lübbenau. So ist das Spreewald-Museum Torhaus in der Krimiserie die Polizeistation und Pathologie. Auch die Gegend rund um den Großen Hafen in Lübbenau ist in zahlreichen Szenen gut zu erkennen.

Wir haben für eine 6-stündige Kahnfahrt mit diversen kulinarischen Zwischenstopps € 22.- bezahlt. Zum Vergleich in Venedig kostet einen 30 minütige Gondoliere-Fahrt tagsüber ab € 80.- bis € 100.- aufwärts, allerdings die Gondel wird insgesamt nur mit 6 Personen aufgefüllt, zum Vergleich die Kähne im Spreewald können bis zu 20 Personen fassen. Apropos Preise,  wir sind überrascht, das Biosphärenreservat  Spreewald hat angemessene aber nicht überzogene Preise, eine hervorragende Qualität bei Speisen und ein reichhaltiges Angebot an Kartoffel-, Fleisch- und Fischspeisen, außerdem ist die sorbische Küche  wie z.B. Soljanka, das ist eine säuerlich-leicht scharfe Suppe der osteuropäischen Küche und besonders zu empfehlen. Interessant, die Ursprünge dieser Suppe sind in der Steinzeit zu suchen, als breiartige Speisen in wasserfesten Kochsäcken zubereitet und genossen wurden. Die Stellplatzpreise bewegen sich von € 8.- bis € 30.- pro Nacht, je nach Lage, Ausstattung und Betreiber. Das berüchtigte, regionale Stechmückenproblem tritt nur in besonders feuchten Sommer- Herbstmonaten auf, wir haben nichts von alledem bemerkt. 

 Es geht wieder Heimwärts…..

Schwandorf

Wir legen einen Zwischenstopp in Schwandorf ein. Hier ist ein uns bestens bekannter, kostenfreier Stellplatz mit Versorgung. Der idyllische Platz direkt an der Naab ist großzügig angelegt und absolut ruhig. Unser Lokal ist die nahegelegene Wirtschafte Beier über der Naab, sie bietet regionale Küche und ist sehr zu empfehlen, außerdem gibt es ein Brauhaus am Hauptplatz, ebenfalls mit hervorragenden regionalen Schmankerln.

 

Der nette Hofladen der TV Landfrau
Der nette Hofladen der TV Landfrau

Vilsbiburg

Die kleine Ortschaft liegt praktisch am Weg, infolgedessen werden wir einen Besuch am Biohof Zehentmeier bei der TV Landfrau machen. Ein kleiner Plausch mit der Landfrau und ein Einkauf von hochwertigen Bioprodukten, hernach geht´s weiter nach Altötting.

 

Altötting

Die altehrwürdige Pilgerstadt Altötting ist uns immer gerne einen Abstecher wert. Der Stellplatz in unmittelbarer Zentrumsnähe lädt buchstäblich zum Verweilen ein. Wochentags ist der Kirchenplatz bei der Kapelle nicht überlaufen.

 

Waging am See

Die letzte Urlaubsnacht verbringen wir zwischen Traunstein und Waging beim Gasthof Alpenblick in Weibhausen. Exzellente und dennoch preiswerte Küche, freundliche Bedienung und ein kostenloses ruhiges Platzerl für die Nacht, zeichnen diese Lokation aus. Bei der Chefin fragen wegen der Nächtigung. Waging eignet sich nicht mehr zum nächtigen, am See-Campingplatz sind Wohnmobilsten nicht mehr gerne gesehen und die Parkplätze im Ort sind nicht geeignet, vermutlich wird hier gestraft. Dafür gibt es eine ausgezeichnete Bäckerei mit freundlicher Bedienung (Backhaus Lehrbach, https://brothaus-lehrbach.de/brothauser) direkt im Ort, eine reichliche Auswahl an Brot, leckere Frühstücksbrötchen, Kaffee  und allerlei Süßes  wird angeboten.

Zusammenfassung:

Unbeschwertes Reisen zu Corona-Zeiten, insbesondere in Deutschland, ist für Geimpfte wieder gut möglich. Bei Reiseantritt war ein Impfpass oder ein Genesungsnachweis notwendig um sich das regelmäßige Testen zu ersparen. Im Falle einer behördlichen Kontrolle sind die Dokumente vorzuweisen. Wir sind während der gesamten Reisen nie kontrolliert worden. In Gaststätten, Museen und bei diversen Zusammenkünften war die LUCA-App sehr hilfreich, die Registrierung erfolgt schnell und unbürokratisch. Leider haben nicht alle Wirtschaften die LUCA-App, hier muss handschriftlich registriert werden. Wie überall in geschlossenen Räumen und den Geschäften ist Maskenpflicht, teilweise reicht eine OP Maske aus, vielerorts ist eine FFP2 Maske Pflicht. Wir hatten unsere FFP2 Maske immer dabei. August ist noch Hauptreisezeit, es ist ratsam gut besuchte Stellplätze vormittags anzufahren. Erfahrungsgemäß ist die Nordsee als auch die Ostsee allgemein sehr gut besucht.

 

Wir hatten immer einen freien Stellplatz gefunden, ausgenommen in Mecklenburg-Vorpommern dort war die Nachforschung nach freien Stellplätzen mühsam. Die Gegend Spreewald und den Landstrich um die Lausitz werden wir bestimmt bald wieder ins Visier nehmen. Außerdem wollen wir das bestens ausgebaute Stellplatznetz, die Versorgungsmöglichkeiten und die angemessenen Preise der Stellplätze sowie der Supermarktpreise wieder einmal loben. Mit den landläufig bekannten Stellplatz-Apps (park4night.com, Promobil etc.) ist man besten beraten. Nächtigt man nicht gerade in den Metropolen, ist Deutschland ein sehr leistbares und immer willkommenes Urlaubsland.  

 

Wir haben nun rund 105.000 km am Tacho, bei der Fahrt in den Norden hat die Bremsbeläge-Kontrollleuchte, es wird an den vorderen Belegen gemessen, immer wieder aufgeleuchtet. Nach Recherche und einigen Erkundigungen ist eine Weiterfahrt problemlos für ca. 2500 km noch möglich, ich beschloss die Beläge zuhause tauschen zu lassen. Unsere Werkstätte stellte noch gut 2mm an den vorderen Belegen fest, also kein Thema. Apropos ein Kilometerstand von 105.000 km beim ersten Beläge-Tausch ist ein hervorragender Wert für einen Ducato. Viele Womo-Freunde mussten schon bei 60.000 oder nach 80.000 km Beläge tauschen.